Rekonstruktion

Vorausgehend ist die Geschichte des heute verlassen-ruinierten Hotels dargestellt. Eigentum der Republik Montenegro, aber gemäß finanz-ministerialen Bescheids der zuständigen Kommission in Bar Nr. 03-u1-3-35/04 von 29 12 2021 ist dem Immobilienbehörde diese Tilgung angeordnet worden – zugunsten der Erbgemeinschaft Magyar/Baumann. Für das exHotel mit Parkanlage in Zelenika, von Adorjan Magyar und seiner Schwester verh. Ida Baumann, 1948 staatlich je zu Hälfte entwendet. Die Rechtsgültigkeit des Bescheids erfolgte in Januar 2022 – dies deckt sich mit 120-ster Jährung der Hotelgründung, seit meines Großvaters Dr. Antal Magyar aus Budapest. Der Älteste der Erbgemeinschaft bin ich selbst: Dr. Zoltan Magyar Dipl.Ing. Architekt & Mag.Art. Historiker.

Nach der Nationalisation sind die Krigesschaden zwar beseitigt worden, aber ohne zeitgemäße Modernisierung des Hotels – die beschädigte Holzveranda wurde prophan ersetzt, Da kein Gästezimmer mit Sanitarien verfügte, entsprechend wurde seit 1960 das Haus zum Kinderaufenthalt umgewidmet, dabei mit willkürlichen Umgestalltungen „modernisiert“. So sind die wertvoll-alten Schreinerausstattungen ausgerissen und auch der „Flachdach betont“, mit dem Abbruch der Zinnen-Atika. Nur um drei Details zu erwähnen, womit die Altwürdikeit der einmaligen Architektur schon grundsätzlich vernichtet wurde. Freilich war mein Großvater kein gebildeter Architekt, sein Vater aber doch – aus der Kunstakademie in München – nochmals sein Cousin Ferenc Berin aus Mittelalter romantisch schöpfend. Zu Familiengeschichte gehört noch ein Zeitgenosse, der Eklektiker Emil Unger, auch mit gewisser Berühmtheit.

Schon 2007 habe ich meinen damals kaum bewohnbaren Geburthaus fachlich vermessen und bis zum nächsten Jahr den Rekonstruktions-projekt in baugenehmigunsfähigem Maßstab 1: 100 ausgearbeitert. Vorgesehen ist der generelle Umbau, und zwar mit kompletter Entkernung bis an die Konstruktion. Diese hat das katastrophale Erdbeben 1979 einwandfrei durchgehalten, und danach wurde es gemäß neuen statischen Vorschriften noch verstärkt. Geplant ist ein Anbau zu Park hin – um die alten 35 Zimmernummern annähernd wieder zu erreichen – während die charakteristische Seefassade in den Originalzustand gebracht wird. Einzeln wie folgt beschrieben:

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Vorausgehend ist die Geschichte des heute verlassen-ruinierten Hotels dargestellt. Eigentum der Republik Montenegro, aber gemäß finanz-ministerialen Bescheids der zuständigen Kommission in Bar Nr. 03-u1-3-35/04 von 29 12 2021 ist dem Immobilienbehörde diese Tilgung angeordnet worden – zugunsten der Erbgemeinschaft Magyar/Baumann. Für das exHotel mit Parkanlage in Zelenika, von Adorjan Magyar und seiner Schwester verh. Ida Baumann, 1948 staatlich je zu Hälfte entwendet. Die Rechtsgültigkeit des Bescheids erfolgte in Januar 2022 – dies deckt sich mit 120-ster Jährung der Hotelgründung, seit meines Großvaters Dr. Antal Magyar aus Budapest. Der Älteste der Erbgemeinschaft bin ich selbst: Dr. Zoltan Magyar Dipl.Ing. Architekt & Mag.Art. Historiker.

Nach der Nationalisation sind die Krigesschaden zwar beseitigt worden, aber ohne zeitgemäße Modernisierung des Hotels – die beschädigte Holzveranda wurde prophan ersetzt, Da kein Gästezimmer mit Sanitarien verfügte, entsprechend wurde seit 1960 das Haus zum Kinderaufenthalt umgewidmet, dabei mit willkürlichen Umgestalltungen „modernisiert“. So sind die wertvoll-alten Schreinerausstattungen ausgerissen und auch der „Flachdach betont“, mit dem Abbruch der Zinnen-Atika. Nur um drei Details zu erwähnen, womit die Altwürdikeit der einmaligen Architektur schon grundsätzlich vernichtet wurde. Freilich war mein Großvater kein gebildeter Architekt, sein Vater aber doch – aus der Kunstakademie in München – nochmals sein Cousin Ferenc Berin aus Mittelalter romantisch schöpfend. Zu Familiengeschichte gehört noch ein Zeitgenosse, der Eklektiker Emil Unger, auch mit gewisser Berühmtheit.

Schon 2007 habe ich meinen damals kaum bewohnbaren Geburthaus fachlich vermessen und bis zum nächsten Jahr den Rekonstruktions-projekt in baugenehmigunsfähigem Maßstab 1: 100 ausgearbeitert. Vorgesehen ist der generelle Umbau, und zwar mit kompletter Entkernung bis an die Konstruktion. Diese hat das katastrophale Erdbeben 1979 einwandfrei durchgehalten, und danach wurde es gemäß neuen statischen Vorschriften noch verstärkt. Geplant ist ein Anbau zu Park hin – um die alten 35 Zimmernummern annähernd wieder zu erreichen – während die charakteristische Seefassade in den Originalzustand gebracht wird. Einzeln wie folgt beschrieben:

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Grundstück: Annähernd 8.000 m² ist gänzlich kommunal-modern er-schlossen. Hundertjährige Parkanlage mit edlem Baumbestand und Palmbewuchs, zurzeit verwildert, auch vertrocknet bzw. überwuchert. Braucht Rodungen nebst niedriger Neupflanzung. Ursprünglich war die Ostseite mit Zederbäumen beschattet und die Westseite sonnig. Die Parkanlage sollte begehungsmäßig neu gestaltet sein. Dem vorhan-denen Sturzbach kann ein Gartenteich angegliedert werden. Funktionelle Nebengebäuden sind möglich. Der Strand braucht gänzliche Neu-gestaltung. Das Ödland neben der Magistral-Straße kann als Auto-parking dazugenommen werden

Neubauten: Je nach Investitionsanspruch ist ein Dependance zu Erwei-terung der Zahl von Gästezimmern möglich. Am Fuß des benachbarten Hügels kann noch ein frei programmiertes Objekt – z.B. SPA u.a. – Platz finden. Beide eventuelle Anbauten können dem Hauptobjekt mit über-dachten und verglasten Galerien angefügt werden.

Hauptgebäude: Durch Umbau und Anbau kann ein 4-5-Sterne Hotel mit 31 modernen Wohneinheiten erreicht werden. Gemäß historischer Tradition, denkbar ist ein „Boutique Hôtel“ in Wien-Budapester Stilistik. Der Anbau-Trakt nützt die vorhandenen Flure an der Parkseite so, dass um die Seitentürme herum und über die Flügeldächer hinüber 8 Apparte-ments doch den Seeblick erhalten. Von insgesamt 22 Zweibettzimmern bleiben nur 9 ohne Seeblick. Die isolierte Lage des Zentraltrakts im II.-III. Obergeschoss, legt die Einrichtung einer Suite nahe, mit eigenem Aufzugs-Zugang und mit Badebecken auf dem Panoramadach.

Der Haupteingang ist aus dem Park erreichbar, in die Rezeptionshalle, dahinten mit zentraler Treppe und Aufzügen. Von Aufzügen zweigen sich beidseitig Gänge zu den Gästezimmern. Weiter zentral ist der Zutritt zu Restaurant- bzw. Veranstaltungsräumen und zuletzt erreicht man den Verandasalon-Bar mit Seitenterrassen – allesamt mit Seeblick. Zudem der I.OG beinhaltet ein kleines Hotelleriemuseum, Bibliothek und Inter-netdienst, mit dem Ausgang auf Veranda-Dach.

Die Ökonomie des Hotels befindet sich im Untergeschoss: mit über-dachter Zulieferung, Lagerräume und die Küche. Aus der Küche sind unmittelbar die Aufzüge zugängig, zu Bedienung der Gästezimmer – nebst Etageserviceräumen. Zu Restaurantservice führen eine Sonder-treppe und Geschirraufzüge. Zentral verläuft im Untergeschoss auch der Gästezugang zu Strand, mit dem Blick in den Weinkeller, mit Strandbar und Friseur – oder ähnliches. Die übrige Untergeschossräumlichkeit beherbergt die Personalräume, Verwaltung und das Technikhaus.

Aproximation:

Das Haus wurde 2012 gerichtlich wertgeschätzt:   2,054.797 €

Dazugehöriges Grundstück annähernd 8000 m²:   3,639.705 €

So geschätzter Gesamtwert des ruinierten und verwilderten Gutes käme also an die 6 Millionen EUR heran. Hier nur als Orietierunhg erwähnt – heutzutag gewiss nicht als marktgerechte Wertschätzung.

Die folgende Darstellung des Rekonstruktionsprojekts ist keine Auffor-derung, sondern nur der Nachwies, dass der Altbau den moderner Erfor-dernissen entsprechen kann, und zwar mit nahezu unveränderten Kapa-zotät von etwa 30 Gästeinheiten Das Beibehalten des ursprünglichen Kapazitets ist mit dem Anbau an der Parkseite erreicht, die alte Nord-fassade ist hier irrelevant – wurde auch nie fotografiert. Jedoch die Seefassade ist schon Jahrhundert-lang der unentbehrbar ambientaler Identifakationselement geworden:

 DIE  SEEFASSADE  IST  ZWINGEND  IM  ORIGINALZUSTAND  ZU ERHALTEN  bzw.  URSPRÜNGLICH  ZU  REKONSTRUIEREN.

 

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